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CityLeaks: #Impressions #Live Paintings

For the last three weeks more than 30 representatives of the fine, performing and applied arts have turned the City of Cologne into a huge stage and canvas for contemporary urban art. Accessible for everyone the created artworks hopefully affect the political, social and aesthetic awareness of residents and visitors.
From today till sunday there is still a chance to watch Live paintings by TIKA (Lichtstraße 24), Debug Visuals (Hansemannstraße 2), Sten Lex (Hospelstraße 4) and Zezao (Bürgerhaus Stollwerk).

Here are some festival impressions, for further information visit http://cityleaks-festival.com/




invisible Zürichs

«invisible Zürichs» macht die Südbühne zum Stadtlabor – und Dich zum Stadtforscher!

Frei nach Italo Calvino’s Buch «Le città invisibili» lautet unsere These: Zürich besteht aus tausendfachen Realitäten und Imaginationen – die meisten davon sind für uns unsichtbar. Solche Zürichs werden wir für Momente sichtbar machen.

Ab dem 18 Oktober wird die Südbühne zum Stadtreisebüro für explorative Spaziergänge, zum Arbeitsraum für offene Workshops zwecks Spurensuche, zum Tisch für Suppe und Gespräch und zur Bühne für Geschichten. Was von den Workshops und Experimenten in der Südbühne bleibt sind Fragmente vielerlei

Zürichs, Fundstücke, aus denen eine Ausstellung heranwächst: eine Sammlung aus Worten, Ideen, Erinnerungen, Strand- und Randgut…

«invisible Zürichs» setzt Fragezeichen: Wie nehmen wir Zürich wahr und warum? Wie denken wir Zürich? Wie erinnern wir Zürich? Und wie formt sich unsere Stadt? Wo lässt sie sich biegen?… Die «invisible Zürichs» werden zur Mutprobe: Lass uns blind durch die Stadt gehen, mit Fremden Worte flüstern, auf feinen Beziehungsnetzen seiltanzen, Gerüchen in die Dunkelheit folgen, lass uns die Stadt in flagranti erwischen, lass uns Möglichkeiten stapeln, raufklettern, und von dort in andere Realitäten springen…

«invisible Zürichs» ist ein experimentelles Programm des sozial-artistischen Stadtlabors zURBS.

Rimini Protokoll: Call Cutta

Aus einem indischen Call-Centre ferngesteuerte Tour durch Kalkutta und Berlin. „Call Cutta“ erforscht, was passiert, wenn die transatlantische Unterhaltung nicht dem Verkauf, sondern der Verführung durch den eigenen städtischen Dschungel dient.

Link: Call Cutta

Rimini Protokoll

Sonde Hannover:

Observationsstück für einen Raum voll Zuschauer mit Kopfhörern und Feldstechern im 10. Stock über dem Kröpckeplatz in Hannover. Der Blick von oben erklärt die Stadt zur Bühne.

Link: Sonde Hannover

Bodies in Urban Spaces – Cie. Willi Dorner

“bodies in urban spaces” ist eine temporäre Intervention in unterschiedlichen urbanen architektonischen Räumen. Die Intention von “bodies in urban spaces” ist es, urbane funktionelle Strukturen und die daraus resultierenden limitierten Bewegungsmöglichkeiten und -gewohnheiten aufzuzeigen. Durch Positionierung der Körper an ausgewählten Stellen provoziert die Intervention einen Denkprozess und schafft Irritationen.

Link Cie Willi Dorner

Call Cutta – Mobile Phone Theatre

Call Cutta

Sobald das Mobiltelefon in deiner Hand klingelt, beginnt das interkontinentale Theaterstück: Es meldet sich eine Stimme mit indischem Akzent, noch ist sie fremd, bald wird sie zu deinem Verbündeten. „Siehst du vor dir das rote Haus? Geh darauf zu, bück dich als würdest du die Schuhe binden, dann kannst du unauffällig ins Kellerfenster schauen. Sind die Vorhänge offen? Was tut die Angestellte am Schreibtisch?… Dann geh jetzt schnell weiter zur Tür…“ Schritt für Schritt führt das Gespräch durch die Sozialbaulandschaft Kreuzberg West. Wort für Wort wird die Stadt zu einem Film, dessen „Kamera“ ein telefonierender Spaziergänger ist. Der Ton changiert zwischen Service Line, GPS Navigation, Blind Date, Beichte und indischer Gesprächskunst: live, 1:1.

Ein eher unauffälliger Hack: die Theatergruppe Rimini Protokoll engagiert Mitarbeiter eines indischen Call-Centers, die in der Folge Zuschauer über ein Mobiltelefon durch eine Stadt führen. Indem kleine Dinge hervorgehoben werden, muss sich der Zuschauer im urbanen Raum neu finden: was ist Zufall, was ist gespielt, wer ist ein Akteur, was Inszenierung?

Was 2005 in Berlin begonnen hat, führte Rimini Protokoll 2009 in Zürich fort – wiederum auf der Spur, was nun inszeniert ist und was nicht.

Jacko!

Im Zuge seiner Todes fanden weltweit hunderte von Jacko-Flashmobs statt. hier ein Beispiel aus Stockholm:

fast noch geiler  – aber wohl streng genommen kein Hack im klassischen Sinn: die Insassen eines philippinischen Gefängnis seit über 2 Jahren mit Gruppentanz und Jacko therapiert